Match2Go · Praxisratgeber

Gemeinsame Handwerksausstellung: einen Katalog ohne private Kontaktdaten planen

Ein praktischer Katalogplan für eine gemeinsame Ausstellung: Einwilligungen, öffentliche Kontaktwege, einheitliche Karten, Bildrechte, Druckprüfung und Updates.

Nur freigegebene Angaben für die Ausstellerkarten sammeln

Bei einer gemeinsamen Ausstellung lokaler Handwerkerinnen und Handwerker soll ein Katalog neugierig machen, ohne private Telefonnummern oder Wohnadressen zu verbreiten. Erfragen Sie deshalb für jede Karte gezielt den Namen, unter dem die Person erscheinen möchte, den Namen eines Ateliers oder Betriebs, die Beschreibung der gezeigten Objekte und einen ausdrücklich freigegebenen Kontaktweg. Eine öffentliche Atelierseite oder ein berufliches Profil kann dafür geeigneter sein als eine persönliche Handynummer. Lassen Sie die Teilnehmenden jede Angabe vor der Veröffentlichung bestätigen. Bei Fotos gehören die Angaben zur Urheberschaft und die erlaubten Nutzungsarten zur Freigabe. Informationen über Minderjährige, Wohnanschriften oder private Kontaktdaten sollten nicht aus Bequemlichkeit in eine gemeinsame Tabelle gelangen. Eine Karte ist keine Einladung, zusätzliche Informationen über die betreffende Person zusammenzusuchen.

Eine einheitliche und gut lesbare Vorlage festlegen

Bestimmen Sie für alle Karten die gleiche Grundstruktur: Name oder Werkstatt, Gegenstand oder Technik, ein kurzer sachlicher Beschreibungstext, Bild mit Beschriftung und ein zulässiger öffentlicher Kontaktweg. Legen Sie die maximale Textlänge, Bildgrössen, Reihenfolge und Sortierung vor dem Layout fest. So wirkt der Katalog konsistent und die Aufmerksamkeit bleibt bei den Arbeiten statt bei unterschiedlich langen Werbetexten. Formulierungen wie „einzigartige Spitzenqualität“ sind ohne Grundlage wenig hilfreich. Nennen Sie lieber nachvollziehbare Eigenschaften eines Werkstücks. Entscheiden Sie ausserdem, ob der Katalog gedruckt und digital angeboten wird. Prüfen Sie die Schriftgrössen auf einem kleinen Bildschirm ebenso wie auf Papier. Ein QR-Code kann eine Zusatzfunktion sein, sollte aber nie der einzige Weg zu einer öffentlich zugänglichen Kontaktadresse sein.

Redaktion, Gestaltung und Zustimmung trennen

Die Person für Gestaltung oder Redaktion erhält nur bestätigte Materialien und möglichst eine Liste mit eindeutigen Kartencodes. Die Redaktion prüft Schreibweisen, Bildunterschriften und die Zuordnung von Werkstücken; die Ausstellenden prüfen ihre eigene Karte auf sachliche Richtigkeit. Legen Sie fest, wer Änderungswünsche sammelt, wann die letzte Korrekturrunde stattfindet und wer die Freigabe erteilt. Verlangen Sie bei Beauftragung einer Gestaltung nicht nur eine Druck-PDF, sondern besprechen Sie auch die Übergabe einer bearbeitbaren Quelldatei. So lässt sich eine falsch geschriebene Adresse oder ein ungültiger Link später korrigieren, ohne den gesamten Katalog neu aufzubauen. Halten Sie vereinbarte Leistungen und Dateiformate schriftlich fest, statt aus einer Musteransicht auf den Umfang der Übergabe zu schliessen.

Fiktives Beispiel mit zwölf Ateliers

Der russische Ausgangsartikel beschreibt eine hypothetische Gemeinschaftsausstellung in Archangelsk mit zwölf Kunsthandwerkenden. Das gleiche Vorgehen lässt sich als Gedankenbeispiel auf eine Ausstellung mit zwölf Ateliers in einer Schweizer Stadt übertragen. Die Organisatorin legt zuerst fest, welche Felder öffentlich sein dürfen, und bittet alle um eine eigene Freigabe für Text und Bilder. Eine Person verweist auf die Seite ihres Ateliers, eine andere möchte ausschliesslich eine berufliche E-Mail-Adresse veröffentlichen. Die Designerin erhält nur die bestätigten Fotos und Beschriftungen. Jede Karte wird vor der Druckfreigabe einzeln geprüft. In der fertigen Broschüre erscheinen öffentliche Kontaktwege, aber keine gesammelte Liste privater Mobilnummern. Dies ist ein Planungsbeispiel, keine Behauptung über eine tatsächlich veranstaltete Ausstellung oder über konkrete Partner von Match2Go.

Links, Bilder und Druckfassung zuverlässig kontrollieren

Vor der Veröffentlichung sollten alle angegebenen Links direkt geöffnet werden. Prüfen Sie, ob sie wirklich zur richtigen Person oder Werkstatt führen und ob auf Bildern zufällig fremde Kontaktdaten, Hausnummern oder andere nicht freigegebene Angaben erkennbar sind. Ein gedrucktes Probestück hilft, zu kleinen Text, unlesbare Bildunterschriften und unklare Zuordnungen zu entdecken. Die digitale Fassung sollte ohne Vergrösserung auf einem Mobiltelefon zumindest gut navigierbar sein. Sammeln Sie Korrekturen in einer einzigen Liste mit Kartencode und Verantwortlichkeit. Legen Sie einen Stichtag für die letzte Prüfung fest, damit nicht verschiedene Teammitglieder gleichzeitig unterschiedliche Dateiversionen an eine Druckerei oder einen Webverantwortlichen schicken. Eine konsistente Freigabe ist wichtiger als eine möglichst umfangreiche Liste von Kontaktdaten.

Aktualisierung, Löschung und Grenzen des Katalogs festlegen

Ein Gemeinschaftskatalog ist kein Gütesiegel. Er bestätigt weder die Produktqualität noch die aktuelle Verfügbarkeit der abgebildeten Personen und belegt auch keine Verkaufsversprechen. Erklären Sie den Beteiligten, wie Korrekturen gemeldet werden können, wie lange eine digitale Fassung zugänglich sein soll und wer nach Ende der Ausstellung für Änderungen oder Entfernung zuständig ist. Bewahren Sie für jedes veröffentlichte Feld die Herkunft und die Freigabe nachvollziehbar auf. Wenn eine Person ihren Kontaktweg ändert, sollte klar sein, welche Karten- und Dateiversion betroffen ist. Bei Bildrechten, personenbezogenen Angaben und der weiteren Verwendung der Daten müssen die einschlägigen Anforderungen im jeweiligen Einsatzland geprüft werden. Dieser Beitrag behauptet keine pauschale Rechtslage für die Schweiz oder für Russland.

Die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister organisieren

Ein präziser Auftrag nennt die voraussichtliche Anzahl der Karten, die gewünschten Ausgabeformate, den Umgang mit Fotos und Bildunterschriften sowie die Schritte von Entwurf, Korrektur und Endabnahme. Es ist hilfreich, vor der vollständigen Gestaltung zwei Musterkarten zu prüfen: eine mit wenig Text, eine mit längerem Werkstattnamen und mehreren Bildern. Daraus wird schnell ersichtlich, ob die Vorlage in beiden Fällen funktioniert. Fragen Sie die ausführende Person, wie Druckdaten, digitale Dateien und bearbeitbare Vorlagen übergeben werden. Vereinbaren Sie getrennt, wer spätere Änderungen übernimmt und wer den Katalog von einer Website entfernt. Dadurch werden Datenschutz, Redaktion und Gestaltung zu überprüfbaren Aufgaben statt zu stillschweigenden Annahmen.

Direkt nach einer Fachperson suchen, ohne Kontakte zu erfinden

Wer für einen solchen Katalog Unterstützung braucht, kann einen klaren Gesuchstext mit Umfang, Ort, Materiallage und gewünschtem Ergebnis formulieren. Teilen Sie dafür zunächst keine privaten Nummern, vertraulichen Fotodateien oder nicht freigegebenen Personendaten. Besprechen Sie den Arbeitsumfang und die Berechtigung zur Veröffentlichung unmittelbar mit der gewählten Person. Match2Go ist ein geosozialer Dienst für den direkten Kontakt zwischen Menschen mit Anliegen und Angeboten. Sein Schwerpunkt liegt derzeit in Russland; eine lokale Verfügbarkeit von passenden Teilnehmenden in der Schweiz wurde nicht bestätigt. Es gibt keine Garantie auf Antworten oder erfolgreiche Vermittlung. Match2Go kauft keine Werbung, sondern möchte durch Empfehlungen von Menschen wachsen. Wenn Sie die Idee sinnvoll finden, erzählen Sie Freundinnen, Freunden und Kolleginnen und Kollegen davon.

Match2Go konzentriert sich derzeit auf Russland. Die Verfügbarkeit lokaler Teilnehmender in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist nicht bestätigt.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt; eine unabhängige menschliche Redaktion ist nicht bestätigt.